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Herzstücke

Alle zu Gebot stehenden Auktionsstücke sind Teil von Andreas Murkudis’ privater Sammlung. Die nun zur Auktion stehenden Objekte sind Sammlerstücke von persönlichem wie auch von objektivem Wert; ihrer Bedeutung nach sind sie Wegweiser der Modegeschichte.

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Alle zu Gebot stehenden Stücke sieht Andreas Murkudis als Artefakte, die jedes für sich einen Wendepunkt in der Modegeschichte markieren. Nun ist es an der Zeit, sie mit einer neuen Generation zu teilen, die den Wert dieser Stücke erkennt und anerkennt, ihn hinterfragt und ihn erneuert. 

„Ich erinnere mich daran, wie mein Bruder und ich uns manchmal in Shows schlichen, weil wir keine Einladungen hatten. Manchmal hatten wir Glück und manchmal wurden wir erwischt.“

Andreas Murkudis

Einladung zu Jean Paul Gaultiers „Défilé“ der Frühjahr/Sommer-Schau 1991

Gaultier, der bekannt ist für seine exzentrischen Kollektionen und seinen einzigartigen Sinn für Humor, reinterpretierte Adam und Eva im Garten Eden als Rastafaris für diese Pop-up-Einladung. Die unkonventionelle Modenschau, in der die Paradiesanlage einer 90er-Jahre-Clublandschaft nachempfunden war, in der Madonna in der ersten Reihe saß, Gaultiers Großmutter zwischen den kokettierenden Adam-und-Eva-Gestalten als Model über den Laufsteg lief und die von der Schauspielerin Rossy de Palma in einer schwarzen, bauschigen Abendrobe beendet wurde, war für Andreas eine der besten Schauen, die er jemals gesehen hatte, und stellte für ihn unzweifelhaft ein Performance-Kunstwerk der Mode dar.

Cindy-Sherman-Fotokarte für die Frühjahr/Sommer-Kollektion 1994 von COMME des GARÇONS

COMME des GARÇONS’ progressive Vision wird in dieser von Cindy Sherman fotografierten Karte offenkundig. Cindy Sherman, zu der Zeit eine noch unbekannte Konzept-Künstlerin und feministische Fotografin, arbeitete für mehrere Editorials mit COMME des GARÇONS zusammen, die heute wichtiger Bestandteil der Modegeschichte sind. Die Fotokarte zeigt eine Kreatur, die sowohl artifiziell als aus menschlich sein könnte, sowohl aus der Renaissance oder auch aus der Zukunft stammen könnte – die Vieldeutigkeit des Geschöpfes in seiner Darstellung hinterlässt beim Betrachter ein Gefühl von Verwunderung.

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Lookbook der Herbst/Winter-Kollektion 2011/12 von Céline in Form eines gebundenen Moodboards

Céline publizierte, angelehnt an die COMME des GARÇONS Six Magazines, zu ihren Kollektionen Fotobücher, die als gebundene Moodboards dienen. Idee ist es, den kreativen Ansatz von Phoebe Philo für jede Saison zu visualisieren. Kein Text, keine Einleitung, kein Branding – nur Bilder, die von verschwommenen Schwarz-Weiß-Fotografien über weibliche Körper in gestreckten Posen bis hin zu ikonischen Bildern von Romy Schneider und David Bowie reichen und den Betrachter in die Welt Célines entführen.

Deborah Turbevilles Buch „Wallflower“ von 1978 verkörpert eine Fotografierichtung, die explizit im Gegensatz zu der ihrer Zeitgenossen Helmut Newton und Guy Bourdin steht. Turbeville, die zunächst als Modejournalistin bei Harper’s Bazaar und Mademoiselle tätig war, entwickelte einen Stil, der mit dem glatten Image dieser Zeit brach. Abgesehen von der fotografierten Mode zeigen ihre Bilder mit dem träumerischen, weichen Fokus vor allem Turbevilles Talent in der Darstellung von Charakteren. Das Buch „Wallflower“ fängt ihre unnachahmbare atmosphärische Bildsprache in 150 farbigen Seiten ein.

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Inventar

Keramik aus dem Hause Würtz

Dänische Handarbeit aus der von Vater und Sohn betriebene Keramik-Manufaktur K.H. Würtz bei Andreas Murkudis erhältlich.