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Potsdamer Straße

Japanische Labels bei ANDREAS MURKUDIS

Issey Miyake, Yohji Yamamoto und COMME des GARCONS sind unter den Ikonen der Modelabels, die Andreas Murkudis zu seinem festen Sortiment zählt. Sie sind Vorreiter der dekonstruktivistischen und androgynen Ästhetiken in der Mode der 1980er- und 1990er-Jahre und haben damit eine Tradition begründet, an die bis heute viele junge, vor allem japanische Labels anknüpfen.

Durch den künstlerischen Anspruch ihrer Entwürfe brachten die Dekonstruktivisten in der Mode der 1970er- und 1980er-Jahre eine neue Avantgarde hervor. Die weibliche Silhouette wurde neu erfunden und untermauerte das Selbstverständnis einer starken Weiblichkeit. Issey Miyake, Yohji Yamamoto und Rei Kawakubo mit COMME des GARCONS zeichneten neue Konturen, verstärkten Androgynie und brachten Asymmetrie und technische Innovation in ihre Designs. Während sie Linien, wie Y’s und COMME des GARCONS Girl und Shirt einführten, gaben Yohji Yamamoto und Rei Kawakubo, die von Mitte der 70er- bis Anfang der 90er-Jahre ein Paar waren, nicht nur ihre Expertise an die nachfolgende Generation japanischer Modedesignerinnen und -designer weiter, sondern schärften auch deren Sinn dafür, den eigenen, unverkennbaren Charakter im künstlerischen Schaffen auszuformulieren. Dies erlernte beispielsweise Designer Junichi Abe in den Häusern Yamamoto und COMME des GARCONS, bevor er 2004 sein eigenes Label gründete – Kolor. 

Die konzeptuellen Labels Pas de Calais für Womens- und Sage de Cret für Menswear, geführt von den Designern Yukari Suda und Kimitoshi Chida, wurden in den späten 90er-Jahren gegründet. Ihre zurückhaltende Tonalität rekurriert in abgestuften Grautönen auf natürliche Phänomene wie Wasser, Wetter und Landschaft, denen beide Labels ihren Namen verdanken.

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Auch in unlängst vergangenen Jahren spiegeln junge japanische Designerinnen und Designer, was seit den 1980er-Jahren seinen Lauf nahm: Nanamica wurde 2003 von Eiichiro Homma gegründet und ist bekannt für Outdoor- und Performance-Wear. Nanamica kollaboriert mit Gore-Tex, The North Face und Kreativen wie Spike Jonze für eine Capsule Collection und kreiert dabei bewusst legere Looks und funktionale Designs.

Das Familienunternehmen Suzusan stellt in der traditionellen japanischen Shibori-Technik handgefärbte Kleidung, Accessoires und Throws her. Chefdesigner Hiroyuki Murase studierte Bildende Kunst und Architektur und setzt das Schaffen des Traditionsbetriebes seither von Düsseldorf aus fort.

Mit Labels wie Cyclas, Seya., dem traditionellen Hemdenschneider Choya, Yindigo, Porter oder ab der kommenden Saison Sacai machen japanische Labels und Manufakturen einen essenziellen Bestandteil des Sortiments von ANDREAS Murkudis aus. In der internationalen Szene stellen die japanischen Labels eine besonders charakterstarke, expressive und emanzipierte Seite aktueller Mode dar. 

Lesen Sie mehr zu Andreas’ vergangener Reise nach Tokio und zu unseren Japanischen Labels im einzelnen: CHOYA, COMME DES GARCONS, CYCLAS, PORTER, ISSEY MIYAKE, KOLOR, NANAMICA, PAS DE CALAIS, SACAI, SAGE DE CRET, SEYA., SUZUSAN, UJOH, YOHJI YAMAMOTO, YINDIGO

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MURKUDIS x mey story: Launch der ersten Limited Edition mit den Brüdern Andreas und Kostas Murkudis.