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Reportage

Nymphenburg: Kunsthandwerkliches Erbe eingebrannt in weißes Gold

Das feine Porzellan von Nymphenburg, hergestellt in der Traditionsstätte in Bayern,
ist so wertvoll, dass die Rezeptur seit dem 18. Jahrhundert ein streng gehütetes Geheimnis ist.

Im 18. Jahrhundert erhielt Porzellan den Beinamen ‚weißes Gold‘. Das Porzellan der Manufaktur Nymphenburg in Bayern wird seitdem nach streng geheimer Rezeptur gefertigt und etablierte sich als fester Bestandteil der Tischkultur der deutschen Aristokratie.

In der heutigen Zeit ist die Manufaktur besonders durch ihre Kooperationen mit Designern und Künstlern, wie etwa Gareth Pugh, Carsten Höller, Konstantin Grcic und Nick Knight, bekannt geworden. Während sich die Oberflächen und Formen stetig verändern, bleibt die Handwerkstradition erhalten. Heute noch wird das Porzellan in Handarbeit von einem Meister, mit dem passenden Namen Zeus, verarbeitet.

Andreas Murkudis blickt zurück auf eine langjährige Verbindung mit Nymphenburg, die er bereits in seinem ersten Laden im Prenzlauer Berg aufbaute. Eines seiner Lieblingsstücke ist das weiße Rhinozeros, basierend auf einer Miniskulptur von Peter Anton von Verschaffelt. Seine Plastik ist die direkte Referenz an ein 1741 aus der bengalischen Bucht nach Europa gebrachtes Rhinozeros, das zur Attraktion der europäischen Königshöfe wurde. Unweigerlich erinnert dieses Stück an Albrecht Dürers bekannten Holzschnitt „Rhinocerus“ von 1515.

Obwohl Dürer das Rhinozeros, ein Geschenk an den portugiesischen König, niemals selber gesehen hatte und seinen Holzdruck rein auf mündliche oder schriftliche Schilderungen stützte, wurde seine Version zu einem Meisterwerk der Kunstgeschichte. 

„In den vergangenen Jahren ist die Manufaktur im Besonderen für die
Kooperationen mit zeitgenössischen Designern und Künstlern, wie etwa Gareth
Pugh und Carsten Höller, bekannt geworden.“

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Die Manufaktur Nymphenburg ist bekannt für ihre einfallsreichen Keramikobjekte, wie den bezaubernden, winzigen Kugelfisch. Er stellt einen Teil der Serie dar, den Luise Terletzki-Scherf 1958 für die Marke entwarf.

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Projekte

Andreas Murkudis x Birkenstock Capsule Kollektion

Die Arizona Sandalen von Birkenstock mit den zwei geraden Riemen und dem festen Fußbett, sind seit sie von der jungen Kate Moss im The Face Magazine in den 1990ern getragen wurden ein Klassiker der Mode.