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Konversation

Johnstons Kaschmir

Johnstons of Elgin stellt seine neue Kollektion bei Andreas Murkudis vor.

Unter seinem neuen Creative Director Alan Scott erfährt das 220 Jahre alte schottische Kaschmir-Label Johnstons of Elgin eine blühende Renaissance. Highlight der Herbst/Winter-Kollektion 2017 ist der technisch neu entwickelte Jacquard sowie eine komplett nahtlose Jacke. Mit dem handwerklichen Wissen aus zwei Jahrhunderten vereinen sich hier Geschichte und Zukunft des Unternehmens.

Alan Scott und Andreas Murkudis trafen sich Ende letzten Jahres und verstanden sich auf Anhieb: „Wir teilen eine Liebe für unaufgeregten Luxus, der von Kunstfertigkeit zeugt, dem eine Geschichte innewohnt…“, so Alan. „Produkte werden hier zu kleinen Kunstwerken, die Geschichte und Aussage haben – wenn diese als solche anerkannt werden, kann das einen erheblichen Einfluss auf die Kreativkultur haben.“

Bei Andreas Murkudis wird die Herbst/Winter-Kollektion 2017 in einer auf Haptik ausgelegten Installation präsentiert. Jutesäcke voll Rohkaschmir aus China und Afghanistan, Inspirationsskizzen sowie ein eigens von Andreas Murkudis zusammengestelltes Outfit werden gezeigt.

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Alan, was begeistert dich am meisten an der Installation?

Am meisten freut mich, Johnstons of Elgin als Label einer kompletten Kollektion in einem der schönsten Läden überhaupt präsentiert zu sehen. Das ist hier so das erste Mal passiert und ein Meilenstein auf unserem neuen Weg. Anstelle von ausschließlich Accessoires und Strick soll der Fokus des Labels nun auf komplette Kollektionen von Luxus-Strick gerichtet werden.

Was hat es mit dem Rohkaschmir auf sich?

Der Rohkaschmir spielt auf die vertikalen Strukturen unserer Herstellung an – die Fasern kommen direkt von Schäfern aus China, der Mongolei oder Afghanistan nach Schottland. Das Kämmen des Unterbauches der Kaschmirziegen generiert pro Jahr 250 Gramm des Rohmaterials. Johnstons produziert so mehrere hundert Tonnen pro Jahr. Die Wolle bleibt unbehandelt bis zur Verarbeitung in der Elginer Mühle. Hier wird sie gewaschen, kardiert, gesponnen und schlussendlich verwebt. Damit ist die Haptik von Johnstons natürlich viel weicher als bei herkömmlichem Kaschmir.

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Johnstons of Elgin verwendet nur feinstes Kaschmir, das aus dem Bauchhaar von Ziegen in der Mongolei, in China und Afghanistan gewonnen wird. Für die Präsentation der Marke wurden ganze Ballen des unglaublich weichen Rohkaschmirs im Laden ausgestellt.

Was macht die Besonderheit des ausgewählten Outfits aus?

Das Outfit ist durch neueste Technologien entstanden: Die Jacke ist auf einer japanischen Shima-Seiki-Maschine im schottischen Hawick gestrickt worden und ist komplett nahtlos. Das ist das erst Mal, dass das in diesem Segment passiert. Der Pullover ist ein nahtloser Roll-Neck mit Stretch. Erstmalig in Schottland wurde Kaschmir so dünn und mit Stretch verwebt. Die Hose wurde in Italien, aber mit unserer in Schottland gewebten Wolle gearbeitet. Das gesamte Outfit ist bezeichnend für unser neues Gesicht, das Tradition und Fachwissen mit Fortschritt und Innovation vereint.

Johnstons of Elgin hat eine unglaublich wissens- und ereignisreiche Vergangenheit. Was hast du über das Unternehmen gelernt, seitdem du Creative Director bist? Und was sind deine Pläne für die Zukunft von Johnstons?

Johnstons wird dieses Jahr 220 Jahre alt. Die Geschichte des Unternehmens und seine Archive sind eine endlose Inspirationsquelle und die Zukunft von Johnstons kennt keine Grenzen. Dieses Privileg muss natürlich gewahrt werden. Mein Plan ist, Stück für Stück das gesamte Potenzial von Johnstons auszuschöpfen und es so als Vorzeigelabel von Luxusartikeln mit vertikaler Produktionsstruktur zu etablieren, dabei aber mit großem Respekt gegenüber der Geschichte und der Gründerfamilie zu agieren.

„Wir teilen eine Liebe für unaufgeregten Luxus, der von Kunstfertigkeit zeugt, dem eine Geschichte innewohnt...“

Raf Simons Gloves Rare

Potsdamer Straße

Aus dem Archiv

Diverse Objekte aus Andreas Murkudis’ privater Sammlung stehen zur Auktion.